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HolokaustMenschenjagd (Folge 1)

22. Juni 1941. Die Deutschen in der Heimat werden frühmorgens von den Fanfarenklängen der Lisztschen „Preludes" geweckt. Während Goebbels den Menschen den Überfall auf die Sowjetunion als Präventivkrieg verkauft, stoßen die Divisionen der Wehrmacht in wenigen Wochen tief ins Landesinnere vor. In ihrem Windschatten folgen ihnen die sogenannten Einsatzgruppen.

3.000 Männer, die hinter den Fronten ein mörderisches Handwerk verrichten. Ziel ist die gnadenlose Ausrottung der bolschewistischen Intelligenz. Ihr Befehl ist eindeutig: „Zu exekutieren sind ... kommunistische Berufspolitiker schlechthin, sämtliche Funktionäre der Partei, Volkskommissare, Juden in Partei und Staatsstellungen und sonstige radikale Elemente." Schon in den ersten Tagen des Krieges werden so Tausende von Männern im wehrfähigen Alter ermordet. Standrechtliche Erschießungen an manchen Orten sollen den Schein von Rechtmäßigkeit vermitteln. Tatsächlich steht nur ein Kriterium im Vordergrund. Für Hitler, sein Gefolge und nicht wenige in seinem Volk sind „Bolschewismus" und „Judentum" identisch. Die überwiegende Mehrzahl der Ermordeten sind Juden.

Infos

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Format
1 × 50′
Oder
Und
Verfügbar
Hinweis
Specials
Produziert von
MPR Film und Fernsehproduktion in association with ZDF, ARTE G.E.I.E., The History Channel and EO - Evangelical Broadcasting Organization
Cast
Produktionsjahr
Originalsprache
Fernsehsender
Autor
Regisseur
Ausgestrahlt von
Extras
Verfügbare Sprachen
Broschüre (2.01 MB)