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Die KeltenKampf um Gallien - ohne Präsentator (Folge 2)

Als sich im Jahr 58 v.Chr. der Volksstamm der Helvetier an den Befehlshaber der römischen Provinz Gallia Narbonensis wendet, um von ihm die Erlaubnis zu erhalten durch dessen Herrschaftsgebiet zu ziehen, konnte noch keiner ahnen, dass dies der Anfang vom Ende der keltischen Unabhängigkeit auf dem Kontinent sein würde. Sieben Jahre zieht sich der anschließende „bello gallico“, der „Gallische Krieg“ hin, in dessen Verlauf Caesar einen Keltenstamm nach dem anderen unterwirft. Doch im Jahr 52 v. Chr. gelingt es dem Avernerfürsten Vercingetorix die Kelten gegen Rom zu einen. Für eine kurze Zeit sieht es so aus, als hätten die Kelten Erfolg. Doch die Hoffnung, dass ihre Kultur überleben könnte, die in Deutschland so beeindruckende Zeugnisse wie das Grab des Fürsten von Hochdorf oder die Großsiedlung in Manching hervorgebracht hat, erfüllt sich nicht. Die Kelten, von denen überliefert ist, dass sie ihre Gegner den Göttern opfern, finden in Caesar einen unerbittlichen Gegner. Als sich Vercingetorix mit seinen Kriegern in der Festung Alesia verschanzt, schließt Caesar sie mit umfangreichen Belagerungswerken ein. Als nach 30 Tagen die Nahrungsmittel ausgehen, sendet der Kelte Frauen, Kinder und Alte aus der Stadt. Doch Caesar nimmt die Familien seines Feindes nicht auf und so verhungern sie zwischen den Fronten. Die anschließende Schlacht, bei der sich das Kriegsglück ständig wendet, dauert vier Tage. Erst dann gelingt es den Römern die Kelten zu schlagen. Vercingetorix zieht sich in die Stadt zurück und ergibt sich am darauf folgenden Tag. Damit ist der Aufstand beendet und ganz Gallien befriedet – zumindest bis an den Rhein.