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Rätsel um den Tod Antoine de Saint-Exupérys gelöst

ZDF Enterprises vertreibt Dokumentation über den letzten Flug des "Kleinen Prinzen"

Mainz, 2. April 2008

Unter dem Titel "Duell über den Wolken – der letzte Flug des Kleinen Prinzen" produziert Tangram-Filmproduktion mit exklusivem Zugang zu allen Beteiligten derzeit für das ZDF und ZDF Enterprises eine hochkarätige Dokumentation, die erstmals die letzten Stunden im Leben von Antoine de Saint-Exupéry rekonstruiert. Die Kombination von Drehs an Original-Schauplätzen, seltenem Archivmaterial und hochwertigen Reenactments garantieren hierbei spannende Information auf höchstem Entertainment-Niveau. Im Zuge der Dreharbeiten wurde das Rätsel um den Tod des 1944 während eines Aufklärungsfluges verschollenen französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry gelöst. Nach langjähriger Recherche bei Experten und in Archiven, mit Dreharbeiten unter Wasser und aus der Luft, wird der Film die dramatische Geschichte des letzten Fluges von Saint-Exupéry unter vollkommen neuen Gesichtspunkten aufrollen und zweifelsfrei belegen, dass der heute 88-jährige Horst Rippert, einstiger Kampfpilot und Bruder des kürzlich verstorbenen Sängers Ivan Rebroff, sein tödlicher Gegner war.

Horst Rippert, ehemaliger Sportredakteur des ZDF, will den französischen Autor am 31. Juli 1944 vom Himmel geholt haben. Er habe aber damals nicht gewusst, wer in dem Flugzeug saß. "Wenn ich ihn gesehen hätte, ich kannte ihn ja nicht persönlich, hätte ich bestimmt nicht geschossen", sagte Rippert. Die französische Sonntagszeitung "Journal du Dimanche" hatte Rippert zuvor aus einem neuen Buch über Sains-Exupérys Verschwinden ähnlich zitiert. Das Buch ist in Frankreich seit kurzem im Handel. Demnach sei das Ganze in der Nähe der südfranzösischen Hafenstadt Toulon passiert. Rippert erzählt in dem Buch, er habe ein "feindliches Flugzeug" ins Visier genommen. Saint-Exupéry sei in einer P38 Lightning unter ihm geflogen. "Dann sah ich auf einmal diese Lightning ...", schilderte Rippert die Situation. Und dann habe er gedacht: "Na, dann werd' ich doch mal draufschießen." Er habe die Maschine kurz verfolgt. "Und dann bin ich von oben runter (...) und habe auf die Flächen gezielt und hab' die getroffen und die fiel dann runter. Aber ich habe nicht gesehen, ob einer ausstieg." Erst später habe er erfahren, dass es die Maschine von Saint-Exupéry gewesen sei. Der Franzose sei sein Lieblingsautor geworden. "Seine Bücher, die waren eben anregend und gut und auch anregend zur Fliegerei. Mit den Geschichten, die er so wunderschön dargestellt hat, sind wir aufgewachsen."

Saint-Exupéry war 1944 zu einem Aufklärungsflug zur Vorbereitung der Invasion der Alliierten gestartet und nicht mehr zurückgekommen. Im Jahr 2000 wurden Teile seines Flugzeugs vor der Mittelmeerküste gefunden, die aber erst 2004 endgültig identifiziert wurden. Der 1900 in der mittelfranzösischen Stadt Lyon geborene Schriftsteller und Pilot ist mit der illustrierten Erzählung "Der kleine Prinz" berühmt geworden. Das aus dem Jahr 1943 stammende Buch hat sich weltweit mehr als 80 Millionen Mal verkauft.

Die Produktion wird im Herbst 2008 fertiggestellt sein; Pre-Sales-Gespräche werden ab sofort von ZDF Enterprises geführt.

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